Von Integration auf dem Weg zur Inklusion


Jeder wird so akzeptiert und wertgeschätzt, wie er ist. Mit all seinen Stärken und Schwächen, mit all seinen individuellen Bedürfnissen. Genau das, ist uns wichtig!

 

Denn was wäre eine Gesellschaft ohne Vielfalt?

Wir sind auch der Meinung, dass jedes Kind die Möglichkeit erhalten sollte, eine wohnortnahe Einrichtung zu besuchen, sowie gemeinsam mit Kindern aus dem gleichen Umfeld aufzuwachsen.

 

Seit 2014 können 4 Kinder mit speziellen Förderbedarf bei uns in der Kindergruppe von einer Heilerziehungspflegerin und zwei Erzieherinnen betreut und gefördert werden. Wir arbeiten zudem mit Therapeuten (z.B. Logopädin) zusammen, um eine optimale Förderung zu gewährleisten. Gemeinsam mit 14 weiteren Kindern können sie viel entdecken, spielen, toben, lachen und voneinander lernen. Alle Kinder erleben das verschieden Sein als Normalität. Die kleine Anzahl an Kindern verleiht unserer Gruppe eine familiäre Atmosphäre, wo jeder viel Zeit und Raum bekommt, seine individuelle Persönlichkeit zu entwickeln.

 

“Es gibt keine Norm für das Menschsein,

es ist normal, verschieden zu sein.“

(Richard von Weizäcker)

 

In unserem Haus kommt Unterstützte Kommunikation zum Einsatz. Durch Gebärden (DGS von Kestner), grafische Symbole oder technische Hilfen, wird das Verstehen erleichtert. Kinder, die sprachlich beeinträchtigt sind können sich so zudem besser verständigen, teilhaben und mitbestimmen. Aber nicht nur das! Entgegen früherer Vorurteile, wurde durch Erfahrungen und Studien erwiesen, dass die Unterstützte Kommunikation, besonders im Hinblick auf die lautsprachbegleitenden Gebärden, die Sprachentwicklung fördert. Durch den Gebrauch von verschiedenen Kommunikationsformen, kann die Motivation sich mitzuteilen angeregt werden.